Reise Impressionen

Wie die Sau am Trog

Auf einem unserer kulinarischen Streifzüge durch Pattaya landeten wir in der Shopping Mal “Central Festival”, das größtes Kaufhaus Asiens. Sechs Stockwerke voll mit allmöglichen Geschäften, Imbiss-Buden und Restaurants.

Zu Abend aßen wir in einem außergewöhnlichen Restaurant, OISHI Ramen, japanisch. Beginnen will ich mit der Platzierung der Gäste. Das erfolgt nach dem bewährten Arbeitsamts-Prinzip, an der Kasse bezahlen (all you can eat für umgerechnet knapp 6 EUR p.P. inkl. Getränke,) Nummern ziehen, wartet man bis die eigenen Nummer aufgerufen wird und man zum Platz geführt wird. Das Restaurant ist ähnlich wie ein Sushi-Laden aufgebaut. Die Sitzplätze befinden sich um ein Laufband auf dem sich allmögliche rohen Nahrungsmittel auf kleinen Tellerchen durch den Raum schlängeln. Von Leber über verschiedenen Fisch und Gemüse, Fleisch und allerlei Unbekanntes. Also wir saßen am Band, vor uns auf dem Tisch ein Loch in diesem eine kleine Herdplatte, die Bedienung kam und bot uns drei verschiedene Brühen (Fisch, Huhn und eine mit Milch) an. Wir entschieden uns für Hühnerbrühe. Die Brühe kam in einem Edelstahltopf und wurde auf die Platte in das Loch gestellt. Anschließend wurden wir daraufhin gewiesen das auf unserem Bong die uns zur Verfügung stehende Zeit, 1h und 15 min steht. So dann los die Platte auf full Power gestellt und nun alles mögliche vom Band geschnappt und in der Brühe gekocht. Danach das gare Gut mit einer Schöpfkelle entnommen, mit scharfen oder höllisch scharfen Saucen verfeinert und verputzt. Zwischen durch waren wir am Buffet wo wir uns an Sushi, frittierten Garnelen, Suppen, Getränken und frischen Früchten bedienten. Die Atmosphäre beschreibe ich am Besten so: Eine Wildfütterung von ausgehungerten Tieren während der deutsch-deutschen Grenzöffnung. Neben uns wurden die Teller und Schälchen nur so vom Band gerissen bis kein Platz mehr auf dem Tisch war, danach wurde alles in die Brühe gekippt und gekocht. Derweilen war die Nachbarsfrau schon unterwegs um Sushi und Anderes vom Buffet heranzuschleppen. Als alles vorbereitet war begann das “Große Fressen”. Eine wahre Pracht und über all das selbe. Das Restaurant war zum bersten gefüllt und davor weitere hungrige Mäuler, bereit Wartezeiten von bis zu 1,5 Stunden auf sich nehmen. Es war sehr lecker, außergewöhnlich….aber auch etwas stressig. Bilder gibt es leider keine da fotografieren ausdrücklich verboten ist.

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