Reise Impressionen

Wir sind wieder hier

Gestern 20:55 hoben wir ab in Richtung Thailand. Ein Upgrade von Economy auf Business Class war kein Problem, da der Flieger nur insgesamt mit 80 Personen belegt war. Noch ein kleiner Snack und ein Nickerchen in der Business Lounge. Danach elf Stunden im Flieger mit leckersten Essen, standesgemäß eben. In Bangkok drei Stunden Zwischen-Stopp und weiter auf die Insel Ko Samui. 17:00 Landung auf dem Flughafen im Grünen. Von da wurden wir abgeholt und zu unserer Übernachtungsstätte in das Lamai Wanta nach Lamai gefahren.

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Fein und klein und mit Balkon. Unserer Residenz liegt im dritten Stock (ganz oben) einer kleinen Hotelanlage mit ca. 30 Zimmern und Bungalows. Direkt am Strand gelegen und ca. zwei Minuten von den zentralen Versorgungseinheiten wie Restaurants, Massage Butzen und dem SiebenElfer (7ELEVEN – Supermarkt) gelegen. Die Gemächer des Hotels werden ausschließlich von Leuten die abseits des Massen-Tourismus reisen bewohnt. Der größte Vorteil und auch unser erklärtes Ziel > keine Russen. Das bedeutet Ruhe, also Urlaub und keine wilden Saufgelage am Strand.

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Unsere “sieben Sachen” waren schnell verstaut unserer Leiber flink geduscht und eins, zwei, drei saßen wir schon in der nächsten Garküche am Wegesrand. Wir bestellten gebratene Nudeln mit Meeresfrüchten. Und jetzt kommt’s: Diese Nudeln mit Meeresfrüchten wollten wir gern mit Cashewnüssen verfeinert zu uns nehmen. Das Problem dabei war die Verständigung. Auf der Speisekarte des Hauses gab es anderer Gerichte in denen die Nüsse enthalten waren, also deckten wir, bei einem Gericht, mit unseren Händen alles andere, außer das Wort “Cashewnuts” ab und versuchten der Bedienung somit unser Anliegen näher zu bringen. Problem: Wenn man (in diesem Fall Frau) nicht weiss was das Wort “Cashewnuts” in Thai bedeutet… Aber unsere Bestellung wurde sehr freundlich aufgenommen und mit einer Geste bedacht die uns signalisierte: “Kein Problem.” Ich dachte: “Das wird nix.” Claudi sagte: “Pass auf. Wir bekommen bestimmt das ganze Gericht und nicht die Nüsse in unserem.” Jas was soll ich sagen so kam es dann auch. Drei Teller sind aber kein Problem da die Portionen nicht so groß sind. Nur auf den Crêpe am Ende des Abends musste ich halt verzichten – Platzmangel. Gut gestärkt ging es weiter vorbei an Shops, Restaurants und Garküchen bis zu einer Massage Butze die Claudi von außen ansprach. Hineieiein… “Zwei mal Fußmassage bitte.” Herrlich, wir waren angekommen und fühlten uns zu Hause.                                                          Auf dem Rückweg wollten wir noch Getränke erwerben um die tägliche Flüssigkeitsaufnahme zu gewährleisten. Als wir vor den Kühlschränken mit den Kaltgetränken Stellung bezogen wurde es plötzlich dunkel. Okay, kannten wir ja. Passiert immer mal. Nach ca. einer Minute ging das Licht wieder an aber nur für Sekunden. Quasi ein letztes Aufbäumen der Energieversorgung. Nun hörte ich hektisches kramen und kurz darauf funzelte uns eine Taschenlampe an. Gleichzeitig drehte sich der Schlüssel im Schloss des Ladens und unser begehren den Laden zu verlassen wurde mit so etwas ähnlichen wie “Du kommst hier nicht raus.” quittiert. Wahrscheinlichen hatte das Personal die Befürchtung, dass wir uns mit den gesamten Waren in unseren Hosentaschen aus dem Staub machen. Wir nutzten die Zeit um unsere eigene Stirnlampe aufzupflanzen. Nach einem bisschen hin und her gab man uns dann aber dennoch frei. In der Freiheit angekommen merkten wir sehr schnell was der Grund für die plötzliche Dunkelheit war. Alles war dunkel und der Himmel hatte die Schleusen schon geöffnet auf der ganzen Straße hörten wir das Geräusch der herunterschnellenden Rollgittern an den Geschäften. Der Gedanke daran nicht nass zu werden war schnell zu Ende gedacht, da wir im nächsten Augenblick keine trockene Stelle mehr auf unseren Körperchen fühlten. Also machten wir uns zügig auf den Rückweg.

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