Reise Impressionen

8 Tage Unwetter und kein Ende…

Die folgenden duften Zeilen stammen von meiner Gast Autorin Claudia:

Nachtrag: Der folgende Bericht ist 2 Tage alt, mittlerweile ist hier Ausnahmezustand, es hat sich zur Naturkatastrophe gesteigert. Es gibt keine Lebensmittel mehr in den 2 offenen Supermärkten, auch im Hotel werden die Nahrungsmittel knapp. Es hat wohl mehrere Tote gegeben, und die Menschen stehen teilweise hüfthoch im Wasser, manche Häuser sind wegegeschwemmt, Rinder  ertrunken. Manche Straßen haben sich zu reißenden Flüssen entwickelt. Wir haben gerade eben wieder seit 3 Tagen Strom und fließendes Wasser. Uns geht es soweit gut. Wir wollten eigentlich am Freitag in unser 2. gebuchtes Resort am Chaweng Beach wechseln, jedoch steht dort das Wasser wohl noch höher. Wir werden sehen…

mittlerweile schüttet es nur noch, so dass  wir nur noch auf dem Zimmer sitzen, und das Zimmer nur noch für das allernotwendigste verlassen. Seit gestern ist  Stromausfall, also auch kein Wasser zum P1060333Duschen, Toilette spülen. Die Straßen stehen unter Wasser, stellenweise hüfthoch. Das Personal welches im Hotel ist, ist seit 4 Tagen hier, da sie nicht nach Hause kommen. Das heißt aber auch, Personal, welches gerade zu Hause ist kommt nicht zur Arbeit. Zimmerreinigung entfällt somit auch. Frühstücksangebot ist eingeschränkt. Selbst der Chef vom Hotel ist heute morgen im Sturm am Strand herumgesprungen um Bilder vom Meer zu machen. Seine Frau erzählte uns, dass es so etwas in diesem Ausmaß auf Samui noch nie gegeben habe (auch mit während der Regenzeiten). Das Telefonnetz ist zusammengebrochen, die Mobilfunknetze ebenfalls. Fähr– und Flugbetrieb mussten eingestellt werden. Es gibt kein Entkommen von der Insel. Das grauen hat einen Namen: Koh Samui! Es ist alles sehr unheimlich, das Meer schlägt sehr hohe,gewaltige, braune Wellen, kein ist Horizont zu sehen, alles ist grau und dunkel.

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Die Geschäfte haben seit gestern ganz geschlossen, ganz wenige Lokale die noch offen haben. Im Supermarkt (7Eleven) hat es natürlich auch keinen Strom, jedoch ist trotzdem geöffnet. So muss man es sich im Krieg vorgestellt haben. Meterlange Schlangen an der Kasse, der Laden stockdunkel, die Regale geplündert, Kampf um das letzte Toastbrot, welches man an der Kasse auch noch abgenommen bekam, da es vom Vortag war und nicht mehr verkauft werden durfte. Selbst den Thais steht die Angst im Gesicht, und tätigen Hamsterkäufe. Auch wir haben den Restvorrat an Batterien aufgekauft, um unsere Taschenlampe weiter nutzen zu können.

 

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2 Antworten

  1. ines & rolf

    hallo ihr beiden regennassen pudel, ihr tut uns soooo leid, so was hat wirklich keiner verdient. hier sollen am wochenende über 20 grad und sonne werden – davon schicken wir euch ein bisschen, damit endlich auch mal über koh samui die sonne lacht. wünschen euch trotzdem noch paar schöne tage und macht das beste draus – lg aus dem trockenen sonnigen dtl rolf und ines

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    30. März 2011 um 17:21

  2. Oh nein, da habt ihr ja nicht so Schönes miterleben müssen :/

    Der Point.

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    3. April 2011 um 22:21

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