Reise Impressionen

Ein goldener Tag – Der Tempel Wat Traimit

Gestern war nichts von mir zu lesen, weil ich kaputt war. Meine Füße haben gedampft und die Gelenke gequietscht. Am Abend war nur noch Essen und eine schöne Massage drin. Aber nun zum gestrigen Tag. Wir sind nach China Town gefahren um den Tempel Wat Traimit (Tempel des goldenen Buddha) zu besichtigen. Den erreicht man auf dem Wasserweg oder mit der MRT (Metro). Da gestern auf dem Fluss die Prozession der königlichen Barken war und somit bis mindestens 18:00 der Schiffsverkehr auf dem Fluss komplett eingestellt wurde entschieden wir uns für die MRT. Das besondere an der Metro ist das der Gleisbereich komplett verglast ist und somit niemand auf die Gleise bzw. vor die Bahn fallen kann. Nach dem die Bahn steht werden ihre Türen und mit denen auch die des „Glaskastens“ geöffnet.

Die Station an der wir ausgestiegen sind heisst Hua Lamphong. Um den Weg von der Metro Station zum Tempel zu finden hatte ich mir ein Foto von Google Maps gemacht aber „Pustekuchen“ in dem Chaos von großen und kleinen Straßen hat mir das nicht gebracht. Da der Thai aber von Natur aus sehr hilfsbereit ist haben wir uns durchgefragt. Kein Problem. Der Weg durch das Randgebiet von China Town führte uns durch ein Viertel der Handwerker mit vielen Geschäfte und Werkstätten. Hauptsächlich Metall verarbeitendes Gewerbe.

 

Das besondere an diesem Tempel ist sein goldener Buddha. Dieser ist mehr als 500 Jahre alt, über 3m groß und 5,5 Tonnen schwer. Soweit nichts besonderes aber der Buddha ist nicht hohl oder nur vergoldet, nein, die 5,5 Tonnen sind pures Gold. Außerdem ist es ungewöhnlich das der Buddha einmal von einem Tempel in einen anderen umgezogen ist und das es lange Zeit unbekannte war das er aus purem Gold besteht. Um den wahren Wert des Buddhas zu verbergen wurder er unter ein Schicht Gips versteckt. Erst 1955 bei Bauarbeiten bekam der Gipsmantel einen Riss und man entdeckte das Gold darunter. 1991 wurde er als „The most sacred object that has the highest intrinsic value“ in das Guinness Buch der Rekorde eingetragen. Der Buddha befindet sich im oberen Teil des drei Stockwerke hohen Tempels. Auf den anderen Etagen wird mit einer Multimedialen Führung die Geschichte des Buddhas und des Tempels erzählt.

 

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