Reise Impressionen

Müritzeum, Museum mal anders!

Brainfood hiess es heute, als es auf ging es in das Müritzeum nach Waren an der Müritz. Müritzeum steht für Interaktivität – ein Museum wo jung und alt die Natur der Mecklenburgischen Seenplatte mit allen Sinnen entdecken können. Das Müritzeum besteht aus drei Teilen: Zum einen ist es das alte Gebäude, das „Haus der Sammlungen“ und das neue, große Ausstellungsgebäude das „Haus der 1000 Seen“. Beide Gebäude sind eingebettet in einen Außenbereich. Der Museumsgarten der den Herrensee umschließt, lädt zum Spaziergang ein. Hier können sich die Kinder auf einem Abenteuerspielplatz austoben. Gemeinsam kann man Honigbienen, Findlinge und vieles mehr entdecken. Das „Haus der 1000 Seen“ ist architektonisch eine Augenweide. Die schwarze Außenverkleidung ist aus angekohlten Lärchenholz was dadurch Witterungs- und Schädlingsresistent ist.

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Wir trafen uns am Eingang mit Dipl.-Biologe Torsten Weiß, mit ihm waren wir für eine Führung verabredet. Zuerst ging Torsten mit uns in das „Haus der Sammlungen“. Dort erfuhren wir mehr über die Geschichte des Museums und die sehr umfangreiche Sammlung des Hauses. Ursprünglich war es ein Museum im herkömmlichen Sinne was jetzt „aufgepimpt“ ist, also mehr zum Anfassen und Entdecken, damit keine Langweile aufkommt. Anschließend ging es zurück in das „Haus der 1000 Seen“. Hier sind die Ausstellungsräume nach verschiedenen Themen gegliedert. In der „Vogelwelt“ standen wir z.Bsp. in einem durch wackeligen Boden und Requisiten simulierten Heißluftballon. An den Wänden befinden sich Monitore, auf denen ein Film von fliegenden Vögeln ablief. Dies vermittelte einem das Gefühl mit den Vögeln auf Augenhöhe zu sein. In einem weiteren Raum wurde uns auf Knopfdruck eine Vogelstimme vorgespielt und gleichzeitig der dazugehörige gefiederte Freund in einer Vitrine angeleuchtet.

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Danach ging Torsten mit uns in das Untergeschoss wo wir die Unterwasserwelt Mecklenburg-Vorpommerns kennen lernen konnten. In 26 Aquarien und Becken sind hier alle heimischen Fische zu bewundern. Ein besonderer Blickfang ist das Tiefenaquarium mit einem Schwarm silbrig glänzender Maränen was vom Erdgeschoss bis in das Untergeschoss reicht. Außerdem sahen wir die Nachgestaltung eines Flusslaufes von der Quelle bis zur Mündung, in Form von kleinen zu immer größer werdenden Becken.  Die oben offenen Becken ermöglichen einen sehr guten Einblick, zudem wurde auch eine Uferlandschaft dazu angedeutet. Ein besonderer Publikumsmagnet des Müritzeums ist ein goldener Hecht der seine Färbung einer Pigmentstörung verdankt. Torsten erzählte uns das die Besucher oft schon an der Kasse nach dem Hecht fragen.

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Ein spannendes Museum, wir waren erstaunt wie schnell die Zeit verflog und können einen Besuch für Groß und Klein nur weiterempfehlen, Langeweile kommt hier garantiert keine auf! Wir bedanken uns ganz herzlich beim Müritzeum für die Einladung und insbesondere bei Torsten Weiß für diese sehr spannende Führung bei der uns seine Leidenschaft und sein Herzblut für dieses Projekt spüren lies.

Die Reise ist zum Teil eine Kooperation mit dem Tourismusverband ”Mecklenburgische Seenplatte” e.V.

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Eine Antwort

  1. Danke für den Tipp. Vor allem die Aquarien sehen spannend aus.

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    18. Juli 2016 um 15:55

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