Reise Impressionen

Beiträge mit Schlagwort “Hua Hin

Die Menschen der Service und die Freundlichkeit

Wo gibt es das? Beim Optiker eine Brille bestellen, und nach einer Woche ist sie fertig und das „Nasenfahrrad“ (Titan-Gestell 150 EUR) konnte abgeholt werden. Nun wollte ich bei meiner alten Brille nur das rechte Glas ausgetauscht haben, da sich meine Sehschärfe verändert hat und ich ja auf dem linken Auge blind bin. In Deutschland habe ich da schon mal einen Versuch unternommen mit dem Ergebnis das nur der Austausch von beiden Gläsern also paarweise erfolgen kann, was die Angelegenheit nicht unbedingt preisgünstig und erst recht nicht sinnvoll macht. In Thailand jedoch ist dies kein Problem gewesen, innerhalb von einer Stunde war die Optikerin in der Lage nur ein Brillengalas mit veränderter Stärke auszutauschen. Und das für unschlagbare 35 EUR. Mir blieb der Mund offen stehen.

Nach einer Massage Session wurden wir mit dem Moped zu einem an diesem Tag stattfindenden Markt gebracht, ohne Aufforderung unserer seits, einfach aus Freundlichkeit, mit dem Kommentar: „Der Markt ist so groß, da werden eure Füße noch früh genug weh tun.“

Wir kauften im Market Village (großes Einkaufszentrum) ein Geschenk, was wir auch gleich einpacken lasen wollten. An diesem Stand im 3. Stock des Villages wie auch an allen anderen Ständen war kein Geschenkverpackungsmaterial vorhanden. Aber die Verkäuferin machte uns mit ein paar Brocken Englisch und ein paar Gesten klar, das sie uns dahin führen würde wo unser Wunsch erfüllt werden kann. Also ihr nach im Schweinsgalopp von der dritten Etage runter ins Erdgeschoss wo sie uns zu einem Geschenkverpackungsstand führte. Nun hatten wir die Qual der Wahl unter zig verschiedenen Verpackungsgrimsgrams das für uns richtige Papier und Schleifchen zu finden. Ein Dank an die nette Verkäuferin.

Als wir in Bangkok mit dem Sky-Train fahren wollten und mit etwas verzweifelter Mine vor dem Fahrkartenautomaten und dem Stationsplan die für uns richtige Route nebst der passenden Fahrkarte finden wollten, wurden wir sofort auf Englisch angesprochen, ob man uns helfen könnte und wo wir den hin wollen. Nach ein paar Sekunden wussten wir die Route und hatten das richtige Ticket in der Hand. Danach hatten wir das Prinzip erkannt, und waren selbst in der Lage die nächste Fahrt durchzuführen. Vielen Dank an den umsichtigen Passanten.

Bei unserem Kochkurs , waren die Frauen von den Küchenschürzen und einem Gemüseschäler der in Streifen schälen kann begeistert. Daraufhin bot der Koch den Frauen an, auf dem Rückweg an einem Geschäft zu halten wo sie die Sachen kaufen könnten. Gesagt getan, nun sind wir die stolzen Besitzer einer Thai-Kochschürze und eines Streifenschälers. Danke!

Im Allgemeinen ist hier die Erfüllung von Service-Wünschen wesentlich einfacher wie in unserem Heimatland. Wenn man freundlich mit den Menschen darüber spricht ist fast alles, völlig unkompliziert möglich. Ich liebe Thailand.

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Petchaburi (Phetburi)

Heute machten wir uns wieder auf Entdeckungstour mit unseren noch lieber gewonnenen Reisebekanntschaften.  Es ging mit einem gemieteten Taxi (der Fahrer wartete überall auf uns) nach Petchaburi. Petchaburi ist die Stadt der Tempel. Sie hat die höchste Tempeldichte Thailands und noch einiges mehr zu bieten. Zu erst haben wir uns Phra Nakhon Khiri den Königspalast von König Mongkut auf dem Berg Khao Wang angesehen. Den Berg erklimmt man entweder zu Fuß oder wie wir mit einem Cabel-Car (Seilbahn). Vorsicht auch hier oben gab es wieder Affen, den man aber nicht zu nahe kommen sollte. In den Gebäuden der Residenz gibt es ein Museum für archäologische und Kunst-Objekte. Auf dem westlichen Hügel des dreihügeligen Berges befindet sich der Palast (mit Tempel und Sternwarte, die wir auch bestiegen haben); auf einem mittleren Hügel ein weißer Chedi, und auf dem nordöstlichen Hügel der Tempel Wat Phra Kaeo Noi (in Thai: วัดพระแก้วน้อย )

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Nach diesem Ereignis stärkten wir unsere Körper erst einmal mit frischen Früchten, an einem der Stände vor der Cabel-Car-Station. Danach ging es mit unserem Taxifahrer weiter in den Höhlen-Tempel. Die am Rand der Stadt liegende Khao Luang Höhle wird als Heiligtum unter den Thais verehrt. Nach dem wir die sehr steilen und glatten Treppen herab gestiegen waren, ergab sich uns eine phantastische Tropfsteinhöhle. Da wir, wie es uns empfohlen wurde, die Höhle um die Mittagszeit besuchten, erlebten wir durch das mit Pflanzen bewachsene Loch in der Decke der Höhle ein bezauberndes Lichtspiel. Die Strahlen der Sonne spielten regelrecht mit den Buddha Statuen in der Höhle. Es war durch und durch ein wirklich heiliger Ort, wir konnten das spüren.

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Bild des Tages


Khao Takiab-Felsen

Heute haben wir uns zusammen mit unseren zwei inzwischen sehr lieb gewonnenen Urlaubsbekanntschaften ein Tuck-Tuck gemietet um gemeinsam eine Tour zum Khao Takiab zu machen. Als erstes ging es auf den Hügel wo der Tempel Wat Khao Lad liegt. Von da kann man die kleine Insel Singhtoh sehen, die etwa 800 m von der Küste entfernt ist. Vorsicht war allerdings mit den frei lebenden Affen geboten die zwar nicht wild sind, aber gerne alles was nur annähernd nach fressbar aussieht klauen und auch sehr schmerzhaft zubeißen können.

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Weiter ging es danach an den Fuße des Kao Takiab (Eßstäbchen Hügel) da strahlt der stehende, 20 Meter große, goldene Buddha mit seiner Geste der Furchtlosigkeit und des Schutzes Harmonie aus. Leider haben die Mönche das kleine Holzhäuschen am Fuße des Berges verlassen, deshalb sieht es inzwischen etwas zerfallen aus. Aber trotzdem ist immer noch ein Mönch zu gegen der uns den Segen gab und uns ein Armband anlegte was uns beschützen wird. Mit dem Segen des Mönches muße ich mich leider allein an den Aufstieg der 156 Stufen zum Gipfel des Felsens machen wo es weitere kleine Tempel mit Buddhas zu sehen gibt. Außerdem hatte ich von da oben einen wunderschönen Rundblick über Huha Hin und Umgebung. Meine drei "Mit-Pilger" mußten sich mit den von mir gemachten fotografischen Aufnahmen zufrieden geben.

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Thailand’s krabbelnde Delikatessen

Auf einem Markt in Hua Hin entdeckte ich einen Stand der so allerlei Insekten frittierter Art mit einem Schuß Marinade aus Chilli und Sojasosse zum Verzehr anbot. Emil hatte mir empfohlen diese unbedingt einmal zu probieren. Das war die Chance für 20 Bhat gönnte ich mir ein Tütchen große Heuschrecken. Leider kann ich über den Geschmack kein Urteil abgeben, ich kann ja leider nichts mehr schmecken. An dieser Stelle würden dann immer Claudis Eindrücke stehen, aber in diesem speziellen Fall, verweigerte sie die Nahrungsaufnahme. Die Tierchen waren kross, auf gar keinen Fall in irgendeiner Art ekelig aber geschmeckt habe ich nur das Salz und das Scharf der Marinade. Ich muss Heuschrecken nun nicht noch mal haben beim nächsten Mal werde ich die dicken Maden mal probieren. Die gingen bei den Einheimischen am besten weg. Guten Appetit.

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Alles Wok oder was?

Wok das hier in Thailand am meisten verwendete Kochgerät in dem sich fast alles zubereiten lässt. Man kann darin kochen, dämpfen, braten, räuchern, dünsten und backen. So viel dazu. Heute haben wir an einem von uns selbst organisierten Thai-Kochkurs teilgenommen. Am Morgen wurden wir (wir sind wir und die vier Kennengelernten) von unserem Koch am Hotel abgeholt der mit uns auf den großen, täglich von 4:00 bis 16:00 geöffneten, Markt fuhr. Auf dem Markt angekommen kaufte der Koch mit uns zusammen die gesamten benötigten Waren für das anschließende Kochen ein. Angefangen von Gemüse wie kleinen Mini Auberginen bis zum Huhn und Garnelen, wobei er uns noch viele anderer Lebensmittel zeigte und erklärte die wir in unserm Leben noch nie gesehen haben. Auf diesem Markt herrschte ein sehr lebhaftes Treiben wo zwischen den Ständen die Lebensmittel teilweise noch verarbeitet wurden fuhren die Thai’s auch mit ihren Rollern durch die engen Gänge. Die Gerüche von frischem Fisch, Obst jede Menge Kräutern Gewürzen und Pasten die Farben der Blumen an den Ständen und die gesamte Atmosphäre machten den, für uns etwas anderen Einkauf, zu einem sehr sinnliche Erlebnis.

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Im Anschluss fuhren wir mit unseren Einkäufen in einen idyllisch gelegenen kleinen Garten mit einem Häuschen außerhalb von Hua Hin. Da bereiteten wir mit sehr viel Freude und Spaß, unter der Anleitung unseres Thai-Kochs vier leckere Gerichte zu, die wir natürlich anschließend auch alle verdrücken konnten. Die Leckereien waren: Gebratene Reis-Nudeln mit Gemüse und getrockneten Schrimps, Tom Yam Gung eine sauer, scharfe Suppe mit Kokosmilch und Meeresfrüchten, Hühnchen süß sauer und ein grünes Curry mit Huhn dessen Currypaste wir selbst hergestellt haben. Alles in Allem haben wir viel gelernt, sehr viel gegessen und noch mehr Spaß gehabt.

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Bild des Tages