Reise Impressionen

Beiträge mit Schlagwort “Kata Beach

Die Templer

Heute machten wir uns auf, um das Wat Kittisangkraram hier am Kata Beach zu besuchen. Das Kloster findet in keinem Reiseführer groß Erwähnung und wird auch von den örtlichen Touristenattraktionsbespaßungsunternehmen nicht angefahren. Das versprach auf jeden Fall Ruhe und entspannte Atmosphäre. Wir erkundigten uns bei Einheimischen nach dem Weg und auf ging es. Das Wat liegt an einer stark befahrenen Straße die parallel zu der Straße verläuft in der die ganzen Hotels ansässig sind. Was diese paar Meter Entfernung vom Touristen Trubel doch ausmachen. Hier konnten wir Thailand erleben wie es ist. Etwas ursprünglicher als da wo wir wohnen. Keine T-Shirt Buden, Schneider oder Touren-Verkäufer. Wir vermissten schonrichtig den alle zwei Minuten ertönenden Ruf: „TAXIIIII?“.

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Als wir ankamen nahmen wir erstmal Platz unter dem ersten und größten heiligen Baum der Anlage. Es war angenehm kühl und schattig. Wir beobachteten die Kinder der Schule, die auf dem Klostergelände gerade dem Sportunterricht nachkamen. Nach dem wir etwas abgekühlt waren,gingen wir bekleidet vom Klingeln der Glöckchen, die an den Giebeln des Tempels befestigt sind, weiter in die Tempel-Anlage. Ein kleinerer Tempel war geöffnet aber der zweite, der Haupt-Tempel des Klosters war verschlossen. Wir beschlossen die Anlage zu umrunden, um evtl. einen offenen Eingang zu finden. Dabei begegneten uns Mönche und Arbeiter die mit Bauarbeiten an den Unterkünften der Mönche beschäftigt waren. Hinter dem Tempel verbarg sich eine Treppe die schon etwas vom Dschungel eingewachsen war. Da ich, auch als das Adlerauge bekannt, von weiten einen weiteren kleinen Tempel in den Hängen der Urwaldes gesehen hatte sprangen wir wie junge Tiger die Stufen der langen, sonnigen Treppe nach oben. Etwas außer Atem und mit einigen weiteren nassen Flecken auf der Kleidung erreichten wir das Ende der Treppe. Es bot sich uns ein wunderschöner und weiter Blick über die Tempel Anlage und die Umgebung und mit ihren bewaldeten Berge. Der Tempel war sehr klein und der Ort sehr idyllisch. Eine Hängematte lud zum verweilen ein. Abwechselnd nahmen wir in der Hängematte Platz und liesen unserer Leiber vom Wind umspielen. Überraschend erschien ein Einheimischer auf der Treppe und schnaufte auch ein wenig nach Luft. Wir begrüßten Ihn worauf er uns entgegnete: „Good place!!!“. Er nahm sich eine Hacke die neben dem Tempel lag und verschwand kurz darauf im Dschungel. Wir hörten ihn dann später, wie er damit ackerte und einen Baum fällte.

Als wir wieder unten in der Tempelanlage ankamen, setzten wir unsere Suche nach einem geöffneten Eingang zum Tempel fort. Kurz darauf fanden wir auch ein angelehntes Tor an der Seite der Anlage. Wir gingen hinein zogen vor der Treppe, die zum Eingang hinaufführt unsere Schuhe aus und gingen nach oben. Durch eine Seitentür sahen wir einen Mönch der gerade mit der Reinigung des Innenraumes fertig war. Claudi fragte ihn ob es möglich wäre das wir hineinkommen und uns den Tempel anschauen könnten. Er antwortete mit: „Yes“ machte das Licht wieder an und öffnete den Haupteingang so das die goldenen Buddhas schön von der Sonne beschienen wurden. Wir genossen die Atmosphäre und machten ein paar Bilder. Von dem Mönch erfuhren wir noch das jeden Tag jeweils um 04:00 und 18:00 Messen gehalten werden bei denen wir herzlich willkommen sind. Bevor wir uns auf den Rückweg machten, setzten wir uns noch einmal in den Schatten des heiligen Baumes um einwenig zu relaxen. Wir konnten den Ort wirklich genießen, wir waren die einzigen Touristen weit und breit.

 

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Volles Haus

Gestern Abend machten wir uns auf um unser klassisches thailändisches Urlaubsritualprogramm zu bewältigen. Vor dem Aufbruch aus unserem Quartier stellte ich meiner Teuersten noch die Frage: „Soll ich nicht die Tüten noch einpacken?“ (Tüte=Regenbekleidung die in thailänd. Supermärkten erhältlich ist) Antwort: „Nein, Hauptsache die Taschenlampe ist im Rucksack.“. Gut dachte ich, ob die Lampe jetzt wirklich bei Niederschlag helfen kann? Ich wischte den Gedanken weg und konzentrierte mich wieder auf das Wesentliche. Auf der Suche nach Nahrung oder besser gesagt nach einer neuen preiswerten kulinarischen Attraktion durchstreiften wir unser Jagdgebiet. Ab und zu durchzuckten Blitze den Himmel, aber das kommt öfters vor. Einige Blitze später, die Aussage von der Frau die die Lampe der Tüte vorzog: „Ich glaub das gibt heute noch ordentlich Regen“. Meine Antwort war: „Ja, ja ich habe Hunger.“ Nach einigem Suchen fanden wir in einer Seitenstraße ein kleines Restaurant, was sehr gut besucht war. Wir studierten die Karte und befanden das Angebot und die Preise für gut. Also,setzten wir uns an den letzen freien Tisch und bestellten Getränke und Essen. Es blitzte immer noch und auch Donner war jetzt deutlich zu vernehmen. „Oh!!“ sagte Claudi „Oh! Das geht gleich los“. „Gut“ meinte ich „Dann haben wir ja Glück das wir die Stirnlampe dabei haben.“ Das Essen kam und vor dem Essen der Regen. Es schüttete nach alter thailändischer Regentradition nicht nur aus Eimern und Kannen sondern auch aus größeren Badewannen. Claudi: „Mist, dass wir die Tüten nicht mit haben.“, ich: „Die Lampe habe ich eingepackt.“. Gut, das Essen stand, Claudia aß ihr Hühnerfleisch mit Cashewnuts und ich schlürfte genüsslich meine Tom Yum Gung (thailänd. Nationalsuppe) als ich sah wie sich an den vorderern Tischen des Restaurants die Gesichter verfinsterten und die Füßchen angehoben wurden. Was passierte wart schnell klar, das Lokal lag am Fuße eines kleinen Hügels, so das dass Wasser der Physik folgend in das Restaurant lief. Wir liefen voll. Schnell waren 30cm erreicht es regnete weiter aber der Wasserstand blieb konstant. Ich denke das in Deutschland Unruhe ausgebrochen wäre und die Gäste das Weite gesucht hätten. Hier verhielt es sich anders. Speisen wurden weiter produziert und serviert. Fast so als wäre nichts. Nach ungefähr einer Stunde lies der Regen nach und das Wasser lief durch Abflüsse im Boden des Lokals ab. Wir machten uns auf den Weg, Tüten kaufen um den Heimweg trocken antreten zu können. Wenige Meter vom Restaurant entfernt, auf der Hauptstraße fanden wir einen 7Eleven (Supermarktkette) in dem wir die Mäntelchen kaufen konnten. Vor Wasser von oben geschützt liefen wir durch den Regen zurück ins Hotel.


Elvis lebt!!

Ja ihr hört richtig. Elvis Presley the King of Rock ’n‘ Roll lebt! Wir haben Ihn hier auf Phuket, Kata Beach gesehen. Er tritt hier täglich in einer Bar auf. Ein kleinen Ausschnitt will ich euch natürlich nicht vorenthalten:


Ausflug nach Phuket Stadt

Da sich auf Phuket in den letzen Jahren eine Taxi-Mafia entwickelt hat, die die Preise diktieren und zum explodieren gebracht hat, haben wir keine Lust dieses Spiel mit zu spielen. Von unserem Hotel zum Big Buddha, der auf einem Berg steht sind es ca. 8km dafür sollen 1000 Baht (23,60 EUR) den Besitzer wechseln. Normal und staatl. vorgeschrieben sind 400 Baht (9,50 EUR) aber dafür bekommt mann nur ein müdes Grinsen. Also haben wir uns heute Morgen mit einem Songthaew auf nach Phuket Stadt gemacht. Songthaews sind eine Art Bus nur luftiger und verkehren im Linienverkehr zwischen den Stränden und Städten. Der Preis ist hier klar geregelt und beläuft sich auf 30 Baht (0,70 EUR) pro Person und Fahrt. Die ersten Kilometer legten wir im Schritttempo zurück. Gut, dachten wir wenn es in diesem Tempo weitergeht benötigen wir ca. 2h bis wir am Ziel ankommen würden. Irgendwann legten wir zu. Es hätte vorübergehend sein können aber wir hielten die Geschwindigkeit konstant, so dass wir nach einer Stunde vor Ort waren.

Danach besichtigten wir die Stadt. Schlenderten durch die Gassen und genossen die beruhigende Atmosphäre in einem thailändischen und einem chinesischen Tempel. Wir reckten unsere Nasen in Garküchen, steckten unsere Nasen in einen Gewürzladen, kauften in einem chinesischen Laden für buddhistischen Glaubensbedarf und warfen einen Blick in eine chinesische Apotheke. Hier ein Bild aus der Apotheke. Nein die Katze wird wahrscheinlich nicht zu Medizin verarbeitet 😉


Der „Loy Krathong“ Flop

Loy Krathong oder auf Thai: ลอยกระทง ist das Lichterfest. Es findet in Thailand am Tag des Vollmonds im zwölften Monat, nach thailändischen Mondkalender statt. Es werden kleine Boote, auf Grundlage von Bananenblättern hergestellt. Diese werden mit verschiedenen bunten Blumen verziert und mit Kerzen und/oder Räucherstäbchen bestückt. Mann kann die Krathongs am Tag des Festes nahezu überall in unterschiedlichen Ausführungen und zu Preisen ab 50 Baht (ca. 1,20 EUR) kaufen. Diese kleinen Schiffe werden mit den Sorgen, dem Ärger und der Wut der Käufer beladen und damit befrachtet einen Fluß herunter geschickt um somit die Seele von den Lasten zu befreien so das, dass Leben etwas leichter weitergehen kann.

Und genau da liegt der Flop. In allen Hotels und am Straßenrand wurde das Fest als „very romantic“ gepriesen. Wir dachten uns schon,dass das alles auf Grund des fehlenden Flußes etwas schwierig werden könnte, aber wir hatten Hoffnung. Am Strand angekommen sahen wir schnell das es auf Grund der Wellen einfach nicht möglich war die mit Sorgen schwer beladenen Krathongs auf Ihre Reise zu schicken. Also blieben Sie am Strand stehen und man hoffte das die Boote irgendwann hinaus getragen werden würden. Auf Grund der misslichen Lage mit den Schiffchen hatten sich jede Menge Verkäufer am Strand versammelt die „Lucky Baloons“ als Trostpflaster zum Kauf anboten. Diese Ballons haben zwar nichts mit dem Loy Krathong Fest zu tun, sorgen aber für Glück und Romantik. Sie bestehen aus einer Art Papier, sind meist Zylinder-förmig und 1,50m x 0,3m groß. Unter diesem Ballons ist ein Branntbeschleuniger befestigt der nach dem Entzünden und ungefähr 3min Wartezeit dafür sorgt das, dass Flugobjekt aufsteigt. Also setzen wir uns und sahen zu wie sich der Himmel über uns mehr und mehr mit den Ballons füllte. Fast hätten wir die Sterne nicht mehr sehen können.

Auf dem folgenden Bild ist eine Thai Familie zu sehen die Krathongs herstellt und verkauft.

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Umzug nach Kata Beach, Phuket

Heute Morgen 10:00 war Start nach Kata Beach in Phuket. Vorher noch ein paar Abschiedsfotos von der Anlage geschossen, rein ins Taxi, Tschüß Khao Lak und nach zwei Stunden waren wir am Ziel. Im Hotel Kata Palm Resort wurden wir sehr, sehr herzlich Willkommen geheißen. Im Zimmer angekommen bestand die Empfangsdame darauf, noch rasch zwei Fotos von uns beiden zu machen, wie wir auf dem  mit Blüten und Handtuchschwänen dekorierten Bett posierten. Danach schnell ausgepackt in die Badehose geschwungen und hinaus ins Pool, dass sich direkt vor unserer Terrasse befindet. Herrlich Leute, herrlich! Wenn jetzt Neid aufkommt, ich kann es verstehen. Im Anschluss machte sich Hunger breit den wir durch eine Bestellung an der Hotel Bar (Wasserweg 10m, Landweg 20m) im nu in unserer Sitzecke auf der Terrasse stillen konnten. Jetzt liege ich auf meiner Liege und schreibe diese Zeilen während sich Claudi im Pool Schwimmhäute wachsen läst. Noch schnell ein paar Zeilen zum Zimmer und zur Hotel Anlage. Unser Zimmer ist ein Deluxe Pool Access Room, er verfügt über eine außergewöhnliche Badewanne und Dusche mit Raindance Brause und ein mit goldenen, traditionellen Schnitzereien verziertes Bett. Die Anlage ist wieder in einem wunderschönen tropischen Garten eingewachsen durch den sich ein sehr großer Pool schlängelt. Mehr habe ich noch nicht gesehen. Ich muss jetzt ins Wasser.


Wir ziehen weiter…

nach Phuket. Heute war unser letzet Tag im Khaolak Laguna Hotel. Morgen früh 10:30 fahren wir mit dem Taxi nach Phuket an den Kata Beach um dort den letzen Teil unseres Urlaubs zu verbringen. Unser letzter Tag an dem besten Strand in Thailand den wir während unserer sechs Urlaube hier gesehen haben. Einschränkend muss ich dazu sagen das es dabei nur um den Strandabschnitt vor dem Laguna Hotel geht. Die anderen Abschnitte waren nicht so schön und vor allem nicht so sauber. Die Lage zwischen dem Leuchtturm und der Felsengruppe gaben dem ganzen noch einen besonderen Glanz. Besonders angenehm war, dass der Strand trotz Hauptsaison nicht überlaufen und sehr ruhig war. Die „geselligen“ und trinkfreudigen Russen sind uns hier nicht begegnet. Wer es ruhig mag und relaxen will ist hier an der richtigen Stelle. An der Hauptstraße gibt es diverse Läden die das Übliche anbieten (Nach dem Prinzip: Hast du drei Läden gesehen, kennst du alle.). Jeder dritte Laden ist ein Tauch-Center. Da wir nicht tauchen ist das für uns uninteressant. Restaurants hat es natürlich auch jede Menge. Da ist für jeden Geschmack etwas geboten. Preislich ist es das bisher höchste Niveau was wir in Thailand erlebt haben. Egal ob Essen, Massage oder Taxi. Trotzdem ist es immer noch preiswert.

Das Hotel kann ich uneingeschränkt empfehlen. Super, netter und sehr aufmerksamer Service des Personals. Richtig geiles Frühstück mit traditionellen thailändischen Gerichten wie gebratener Reis, sehr leckerere Hühnerbrühe oder gebratener Fisch. Aber natürlich auch klassisches wie dunkles und helles Brot, Croissants, süße Backwaren sowie Müsli und mehrere Sorten von Käse und Wurst. Die Eierstation wo wir uns Omelett, Rüher- oder Spiegelei mit verschiedenen Zutaten zubereiten lassen konnten und was wir so noch nie hatten Wurst, Käse und frisches Obst wurden aus jeweils abgedeckten Kühlstationen angeboten.