Reise Impressionen

Beiträge mit Schlagwort “Koh Chang

KA NOM KROK-Poffertjes auf Thai Art

Diese unglaublich leckeren Teile gibt es hier nicht an jeder Ecke man muss schon ein wenig schauen bzw. Glück haben um welche zu erhaschen. Die Poffertjes auf Thai Art, KA NOM KROK, haben eine leicht krosse Kruste und sind innen Pudding ähnlich. Es wird auch Kokos-Pudding genannt. Der Teig besteht aus geriebener Kokosnuss, Kokosmilch und Reismehl. Die Leckerei wird herzhaft gefüllt mit Lauchzwiebeln oder süß mit Rosinen und Kürbisstreifen angeboten. Mir schmecken die Süßen und da besonders die Variante mir Rosinen am besten. Kaufen kann man KA NOM KROK meistens am Straßenrand in mobilen Garküchen. Hergestellt werden die Teilchen wie Pofferties. Der Teig wird in eine Poffertie-Pfanne gegossen, gebacken, gewendet und danach werden zwei Halbkugeln zu einer Kugel zusammen gesetzt. Serviert werden die Kugeln immer auf einem Bananenblatt. Preis je nach Anbieter 6-7 Stück zu 20BHT also 0.50EUR. Auf das Bild ganz unten haben es nur drei Stück geschafft, weil die Gier größer war. Guten Appetit!

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Ausflug nach Bang Bao

Bang Bao ist ein Fischerdorf im Süden von Koh Chang. Hauptsehenwürdigkeit ist ein Pier der von kleinen Läden und Restaurants gesäumt ist. Der Pier selbst ist etwa 2m breit die Geschäfte und Restaurants wurden auf Pfählen an diesen Pier angebaut. Hinter den Geschäften sind meist noch die Wohnungen der Fischer und Familien sowie Unterkünfte für Rucksack-Touristen und Taucher. Am Ende des Piers befindet sich ein Leuchtturm mit einer kleinen Plattform die man besteigen kann. Davor findet man Anlegestellen für die Fischer- und Tauch-Boote.

Eigentlich hatten wir geplant uns einen Motor-Roller zu mieten und damit die Umgebung zu erkunden. Ich hatte dafür extra einen internationalen Führerschein erworben. Das Problem waren aber die sehr steilen Berge. Um diese zu überwinden hätten wir zu zweit auf einem Ross mindestens eine 80er (80 ccm) wenn nicht gar eine 120er benötigt. Da mein Kfz-Führerschein mir aber nur das fahren einer 50er erlaubt, haben wir das gelassen. Es ist kein Problem trotzdem so einen Roller zu mieten, auch evtl. Polizei-Kontrollen wären nicht das Problem, da das durch Geld geregelt wird. Aber im Falle eine Unfalls werden von der deutschen Versicherung wohl keine Zahlungen zu erwarten sein, da es ja praktisch fahren ohne Führerschein ist. Wenn man an die Kosten bei einem Unfall mit Personenschaden denkt, kann das schnell teuer werden.

Nach dem Frühstück machten wir uns mit einem Sammeltaxi auf den Weg nach Bang Bao (Fahrpreise werden im Internet oft erfragt deshalb das Foto weiter unten). Nach ungefähr 30min Berg und Talfahrt durch den Dschungel gespickt mit der einen oder anderen sehr engen Kurve kamen wir am Pier in Bang Bao an. Auch hier konnten wir mal wieder das typisch thailändische Treiben beobachten. Wie ich oben schon schrieb ist das Pier ca. 2m breit was aber keinen Thai davon abhält mit dem Fahrrad oder dem Motor-Roller darauf zu fahren. Auf großen Handwägen werden Waren zu den Geschäften oder Gepäck zu den Unterkünften die von einigen Restaurants angeboten werden gefahren. Alles gewohnt gelassen und entspannt ohne das sich jemand dabei aufregt oder nervös wird wenn der Tourist mal wieder im Schneckentempo vor dem Handwagen dahingleitet ohne zu merken das die thailändische arbeitende Bevölkerung gern an ihm vorbei möchte. Der Thai bleibt ruuuuhig.

Preisliste an einem Sammeltaxi

So liesen wir uns über den Pier treiben schauten uns die Läden an, tranken einen Mango Shake mit Aussicht und kamen zum Hafen mit den Booten und schließlich am Ende des Stegs zum Leuchtturm von dem wir die Aussicht über das Meer den Pier und die mit Dschungel bewachsenen Berge genossen. Anschließend ging es zurück um im Bakery Coffee Shop (eine Empfehlung von zwei Schweizer Mädels die wir im Resort kennen gelernt haben) einen super Cappuccino und Latte zu trinken. Dabei hatten wir einen Platz auf der Terasse mit Blick aufs Wasser.

Danach war Mittag. 13:00 esse ich! Gleich neben der Bakery war ein Restaurant was auch Unterkünfte anbietet. Buddha View so der Name. Preislich etwas weiter oben angesiedelt aber an Atmosphäre nicht zu überbieten. Der Name ist hier Programm. Chillout Lounge Feeling. Alles aus Holz und hübsch dekoriert mit chilliger Musik. Wir konnten wählen wo wir sitzen wollten. Entweder an normalen Tischen oder auf einer Liege im Restaurant oder auf dem Bootssteg. Die besondere Attraktion waren transparente Glastische an denen man auf dem Boden sitzend die Beine in Richtung Meer baumeln lassen konnte und durch die Tisch das Wasser sieht. Wir aßen eine Suppe, Tom Ka Gai, (Thailändische Kokosnusssuppe mit Hühnchen) tranken etwas und chillten. Danach machten wir uns mit dem Sammeltaxi auf den Rückweg ins Resort, auf dem wir noch in einen heftigen tropischen Regen kamen. Das ist herrlich wen man dabei im trocknen sitzt.


Boogie Chicken

Auf unseren nächtlichen Streifzügen sind wir schon ein paar mal im Boogie Chicken gelandet. Einer Broiler-Stube oder auch eine Art Wiener Wald nur auf thailändische Art und richtig gut. Der Schwerpunkt liegt wie es der Name schon sagt auf Hähnchen in allen Variationen. Frittiert oder in einer Spezialmarinade gebadet und über Holzkohle am Spieß gebraten. Aber es gibt noch viel mehr. Fisch, Thai Food, Salate und, und, und. Hier findet jeder etwas und das zu einem sehr guten Preis. Besonders empfehlen kann ich das halbe Hähnchen vom Spieß mit gebratenen Gemüse-Reis.

 

Außerdem waren noch die in Panko panierten und frittierten Hähnchen-Brüste sehr lecker. Es sind immer zwei Brüste und dazu gab es Pommes, wobei die Pommes zwar Tiefkühlware sind aber anders wie ich es kenne dennoch nach Kartoffel schmecken. Dazu gibt es eine hausgemachte Cocktailsauce. Guten Appetit!


Strandspaziergang am White Sand Beach

WLAN funktioniert wieder. Der Router wurde repariert. Und hier nun der nächste Bericht:

Heute haben wir einen Strandspaziergang unternommen. Vom Hotel KC Grande bis zum Rock Sand und noch weiter. Zu erst kamen wir an den Bungalows des KC Grande vorbei. Erst an den etwas neueren und komfortableren und dann an den ganz kleinen „Hundehütten“. Damit hat das KC Grande einstmals angefangen. Danach kamen wir zu zwei Strandbars die zu Backpacker Unterkünften (Star Beach und Independent Bo) gehören. Wir setzen uns unter einen großen schattenspendenden Ficus, verschnauften und genossen den Moment. Danach zogen wir weiter und glaubt uns in einem Pippi Langstumpf Film wieder zu finden. Ich kann diesen bunten Ort sehr schwer erklären, deshalb schaut euch am besten die Bilder an. Auf jeden Fall kann wer will eine von diesen abgefahrenen Buden mieten. Alles ist schief und krumm und es ist kaum zu glaube das die kleinen Balkone stabil sind. Die Behausungen sind konsequent ohne Klimaanlage also nur mit einem Ventilator ausgestattet. Bei den Dächern bin ich mir auch nicht so sicher ob die bei größeren Belastungen von seitens des Regengottes dicht halten. Aber Kommunen-Feeling direkt am Meer ist garantiert. Ob auch freie Liebe inklusive ist kann ich nicht sagen. Wer mal eine Weile vom konventionellen Leben entfernt sein will ist hier an der richtigen Adresse. Was ich sagen kann ist das die Frucht-Shakes an der Bar äußerst lecker und erfrischend waren. Eine Zufahrt über eine öffentliche Straße gibt es nicht. Die Backpacker müssen am Strand entlang laufen um zu ihren Zimmern zu gelangen. Nach insgesamt 500m vom belebten Urlaubsstrand kamen wir zum Rock Sand Resort. Das Rock Sand ist direkt über einen Felsen gebaut und hat eine große Terrasse  auf der wir direkt über dem Meer sitzen konnten. Wir liesen uns einen Mango Shake schmecken. Der beste der bisher unserer Kehlen passiert hatte. Nach diesem Genuss ging es weiter. Der Strand nach dem Rock Sand ist sehr ruhig und ursprünglich. Überall finden sich einfache, kleine Strand-Bungalows die man mieten kann. Wie gesagt alle ohne Klimaanlage und ohne Zugang über eine öffentliche Straße.

 


Ich muss Räucherstäbchen anzünden…

… damit die Internetverbindung im Hotel bald wieder läuft. Hier gab es eine geplante Abschaltung des Stroms. Alle Gäste wurden darüber informiert. So weit so gut! Leider wurde dabei der WLAN-Router der allen Laptops eine Internetverbindung ermöglicht in die ewigen Jagdgünde geschickt. Da das hier alles nicht so schnell mit der Arbeit geht hat es auch drei Tage gedauert bis die Diagnose: WLAN-Router Tod fest stand. Also drei Tage ohne Internet. Morgen wahrscheinlich auch noch weil der Router ja so schnell nicht den Weg ins Hotel findet. ABER dann geht hier wieder richtig weiter.


Hier isst Thailand

In Thailand wir in fast allen Lebenslagen gegessen. Wo man geht und steht kann man Leute essen sehen. Der Thai isst viele kleine Mahlzeiten am Tag dem entsprechend gibt es an jeder Ecke was zum snacken. Von der kleinen einfachen Garküche auf Rädern bis zu richtigen Schlemmer-Tempeln ist für jeden etwas geboten. Gegessen wird immer in Gemeinschaft und alles was auf den Tisch kommt wird geteilt.



Betthupferl auf Thai

Jeden Abend bevor ich meinen vom Tag gezeichneten Leib in den Schlaf wiege, muss ich mich mit einem Betthupferl belohnen. Pancake hat in Thailand nichts mit diesen amerikanischen Zeug zu tun. Pancake ist hier eine ganz eigene Sache. Ähnlich wie beim Inder die Roti Fladen, wird der Teig ganz dünn, wie ein Strudelteig, mit den Händen gezogen. Danach wir er auf einer heißen Platte in Butter knusprig ausgebacken und  dabei mit Bananen oder anderen Früchten gefüllt. Der Fladen wird zusammen gefaltet, in mundgerechte Stücke geschnitten und danach wahlweise mit einer oder mehreren Sossen verfeinert. Klassischerweise wird Kondensmilch aus der Dose aber auch Schoko- und Fruchtsossen angeboten. Das Stück wird für 30 BHT, umgerechnet 75 Cent in deutschen Gelde. In diesem Sinne: Guten Appetit!