Reise Impressionen

Beiträge mit Schlagwort “Sri Lanka

Langsam heißt es Abschied nehmen

Morgen Abend ist Abfahrt zum Flughafen und Übermorgen landen wir wieder in FFM. Wie haben den Tag am sonnigen Strand begonnen. Zum Mittag fing es an zu regnen was uns nicht störte, da wir ja unseren defekten Koffer noch irgendwie kleben und packen mußten. Claudi kam heute auch noch in den Genuss eines ayurvedischen Öl-Stirngusses (Shirodhara).

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Unsere Feen

Hier sind unsere Zimmer-Feen und gleichzeitig auch Ayuveda-Queens zu sehen. Jeewani and Lakshmi, thank you for your good work.

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Das Team vom Empfang und Buchhaltung, Sagrika und Padmi (Managerin). Thank you for always smiling.

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Die Service Crew, Geeth und Chaminda. Thank you for the verry good service.

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An den Töpfen und Pfannen, Sanjeewa (Boss), Suranga (Siggi) und Nishantha. Thank you for food and the big fishes.

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The allround man, Vije. Thank you for the umbrellas on the beach.

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Lotti, die gute Seele des Hause ohne die das Hotel nicht das wäre was es ist. Thank you for all.

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@ Rolf

Ja, auch hier gibt es DSL und UMTS ist auch verfügbar. 😉 Und wie wir es genießen, diese digitale Freiheit.

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Barbecue

Für den Abend buchten wir drei Pärchen, einen Barbecue Abend. Auf Grills die mit Kokosschalen befeuert wurden, gab es Schwein, Huhn, Thunfisch, Folienkartoffeln, Würstchen, gebratene Ananas sowie verschiedene Beilagen und Salate. Nach dem Essen gesellten wir uns an das Lagerfeuer am Strand. Etwas später gab es ein kleines Feuerwerk am Strand und die Angestellten trommelten und sangen dazu.

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Unterwegs mit Lotti

Lotti die hier in Sri Lanka Hilfsprojekte durchführt, hatte uns angeboten sie zu zwei Familien zu begleiten. Der Tuk-Tuk Fahrer sorgte für den Transfer und übersetzte zwischen Lotti und den Familien. Die erste Familie die wir besuchten hat drei Kinder und das vierte ist im Anmarsch. Den 5 1/2 ging es im Verhältnis zur zweiten Familie besser, da sie eine Patenfamilie haben die monatlich einen festen Betrag zahlt, den Lotti verwaltet, damit es sinnvoll ausgegeben wird. Der Vater hat auch im Moment Arbeit als Maurer. Bei unserem Besuch ging es darum, dass Lotti sich erkundigen wollte wie es der Familie geht. Wir schenkten den Kindern ein paar Luftballons und Kaubonbons, die etwas Abwechslung brachten.

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Bei der zweiten Familie, mit sieben Kindern, die auf der anderen Seite der Straße lebt, sah das Leben schon etwas taruriger aus. Der Vater kann nicht arbeiten weil er eine Verletzung am Bein hat. Da die Familie sich an einem Brunnen mit sehr schmutzigen Wasser waschen muß, kann die Wunde des Mannes auch nicht heilen. Es ist keine Toilette vorhanden und die Küche muß auch als mehr als dürftig beschrieben werden. Hier ging es darum die Gegebenheiten zu checken, um die Renovierung des alten Brunnen zu organisieren und Fotos für die Suche einer Patenfamilie zu machen. Lotti brachte, von Spendengeldern finanziert, einen Sack Reis und andere Lebensmittel mit. Auch hier verteilten wir Luftballons und Bonbons. Außerdem aber auch noch Bleistifte und Kugelschreiber, die die Kinder für die Schule benötigen. Da die Kinder leider nur unregelmäßig zur Schule gehen, bat Lotti die Mutter besser darauf zu achten, denn schließlich sind die Kinder die Zukunft.

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Auf dem Rückweg besorgte Lotti noch etwas Brennholz für Barbecue u.ä.

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Auf dem Rückweg zu Hotel, empfahl uns der Fahrer noch einen kleinen Imbiss am Straßenrand. Wir bekamen Tee und salzig-scharfes Gebäck, was lecker schmeckte. Wir nahmen noch eine Tüte für die Angestellten im Hotel mit und machten uns auf den Weg.

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2-tägiger Ausflug / Zweiter Tag

Abfahrt

Morgens packten wir unseren Kram wieder ein und 08:30 ging es weiter. Unseren ersten Stop machten wir an einem…

Aussichtspunkt…

…von dem wir einen herrlichen Blick über Kandy hatten. Wir hatten das Glück, dass gerade ein Brautpaar ein Fotoshooting hatte.

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Kandy Market

In der Altstadt von Kandy besuchten wir den Markt, kauften Gewürze und einen Batik-Sarong.

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Holzschnitzerei

In der Schnitzerei erfuhren wir aus welchem Holz die verschiedenen Figuren, Möbel und Masken gefertigt werden. Es werden ausschließlich Naturfarben verwendet, deren Herstellung uns vorgeführt wurde. Kristin und Mario kauften sich einen sitzenden Buddha aus Ebenholz.

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Botanischer Garten in Kandy

Auch hier wurden wir von einem Guide geführt, der uns alles erklärt hatte. Der Garten ist sehr groß und als Park mit Bänken und lauschigen Plätzchen angelegt. Da es verpönt ist als junges Liebspärchen in der Öfentlichkeit zu turteln, ist dies ein oft genutzer Ort für die ersten zarten Annäherunsversuche. Überall sahen wir diese Pärchen. Besonderes Highlight war ein 300qm großer Ficus Benjamini und die großen Elefanten Bäume.

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Teeplantage und Fabrik

Nach einer ausführlichen Führung durch den gesamten Herstellungsprozess konnten wir im integrierten Teeshop die verschiedenen Tees verkosten und natürlich auch kaufen.

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Ankunft

Auf dem Rückweg machten wir noch an einer Bäckerei halt, wo wir uns scharfe Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen einverleibten. Dann ging es zurück ins Hotel. Gegen 18:00 war Ankunft.


2-tägiger Ausflug / Erster Tag

Abfahrt

04:30 gab es Frühstück und 05:00 ging es mit Kristin und Mario auf die Reise. Es war noch dunkel doch auf den Straßen herschte schon reges Treiben. Unser erster Stop war auf einer gut befahrenen Hauptverkehrsstr. Unser Fahrer sagte uns er würde kurz beten gehen und stieg aus dem Auto aus. Wir standen an einem Tempel wo er ein paar Schritte zu einer Spendenbox lief, etwas Geld einwarf, sich verbeugte und ein Gebet sprach. Kurz darauf setzten wir die Fahrt fort.

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Elefanten Waisenhaus

Hier sollten wir das allmorgentliche Baden der Elefanten (30-40 Stück) in einem nahe gelegenen Fluß beobachten können. “Sollten” deshalb, weil zu unserem Pech, in der Nacht zuvor Regen gefallen war, der den Wasserspiegel im Fluß hatte steigen lassen, was das Baden der Elefanten unmöglich machte. Also besichtigten wir das Elefantenwaisenhaus und fuhren, ein wenig entäuscht, weiter.

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Gewürzgarten

Am Spice Garden angekommen, wurden wir sofort von einem Führer in Empfang genommen. Er führte uns durch den spärlich mit Pflanzen bestückten Garten und hatte an jeder Pflanze ein Sälbchen, Pülverechen oder Teechen bereit, was wir am Ende der Verkaufsveranstaltung erwerben sollten. Am Ende des Rungang nahmen wir auf Bänken platz wo er uns das eben gesehene und gehörte noch einmal genauer verinnerlichen wollte. Mario und ich wurden mit verschiedenen Mittelchen gecremt und massiert. Im Anschluß ging es in die Verkaufsräume wo wir, wie wir später feststellten, zu überzogenen Preisen die angepriesenen Waren erstehen konnten, was wir jedoch natürlich nicht taten. Mario kaufte sich einen der Gerürztees und wir fuhren weiter.

Hotel in Kandy

Das Hotel Thilanka, erhöht an einem Hang gelegen, bietet einen wunderschönen Ausblick auf den See, Kandy Lake und die Umgebung. Der erste Blick in unser Zimmer lies uns wissen, es ist einfach aber sauber. Wir legten unser Sachen ab und machten uns ohne Umschweife auf in das Hotel Restaurant um zu Mittag zu speisen. Wir bestellten, die Getränke kamen zügig aber das Essen lies auf sich warten. Nach mehr als einer Stunde wurde aufgetischt. Es sah gut aus, wirklich schön angerichtet. Claudi hatte eine Grillplatte und ich einen Fisch mit Kürbisgemüse. Die Beilagen fehlten bei allen, was wir sofort reklamierten. Der Kellner sowie der vermeintliche Oberkellner gaben diesen Fehler erst zu, nachdem sie sich gemeinsam davon in der Speisekarte überzeugt hatten. Um es an dieser Stelle abzukürzen, das Essen war nicht essbar, alle vier nicht. Das gesamte Fleisch und der Fisch war so trocken und hart das es sich kaum schneiden lies.

Zurück im Zimmer, stellte sich bein näherem hinschauen schnell herraus, dass das Zimmer doch nicht so schön und sauber war wie gedacht. Schimmel in der Dusche defektes WC etc. An der Balkontür hing ein Schild, dass man die Tür geschlossen halten soll, weil sonst die Affen zu Besuch kommen und meistens Gastgeschenke mitnehmen. Nachdem wir ein kurzes Enstannungsschläfchen gehalten hatten ging es mit dem Abendprogramm weiter.

Singalesische Tänze

In einem Theater angekommen, wurden uns von einer Tanzgruppe 15 verschieden Volkstänze vorgeführt. Alle wurden von typisch singalesichen Trommeln und Blasinstrumenten begeleitet. Die Tänzerinen und Tänzer trugen zu den schwungvollen Tänzen wächselnde, taditionell sehr bunte Kostüme und Masken. Es war ein sehr schönes Ereignis, was mit dem traditionellen Feuerlauf, das Laufen über glühende Kohlen, abgeschlossen wurde. Im Anschluß schauten wir uns noch ein wenig in den Vorräumen des Theater um, wobei wir einen Raum mit Glücksspielen (ähnlich wie Roulett) entdeckten. Unser Fahrer sagte uns das sei zwar illegal, wenn die Polizei aber käme, wäre alles in Windeseile abgebaut und versteckt. Danach machten wir uns auf zum…

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Tooth Tempel

Im Zahn Tempel befindet sich ein Zahn Buddhas. Der Reliquie wird eine intensive Verehrung entgegengebracht, die allein schon diesem Ort seine Spiritualität verleiht. Dem Zahn hängt eine lange Odyssee nach. Er wechselte ständig den Besitzer. Er wurde geraubt, gestohlen, wieder zurückgebracht und wieder gestohlen, Die Geschichte des Zahns wird im Obergeschoss des Zahntempels in 21 bunten Wandgemälden nacherzählt. Wir wurden von einem Guide in Empfang genommen, der uns auf dem Weg durch die durch millitärische Straßensperren und zwei Sicherheitsschleusen, mit Leibesvisitation, zum Tempel begleitete. Die Sicherheitsvorkehrungen sind einem 1998 durchgeführten Bombenanschlag auf den Tempel zu verdanken. Vor dem Tooth-Tempel erklärte er uns die Außenanlagen und die Geschichte des Tempels. Danach gaben wir unsere Schuhe vor dem Eingang ab. Der Grund für den Besuch des Tempels bei Dunkelheit, ist die tagsüber dort herschende Hitze, die den Boden aufheizt, so das es für den europäischen Fuß nicht so angenehm ist sich durch die heiligen Hallen zu bewegen. Nach dem wir die Eingangshalle mit den Trommlern hinter uns gelassen hatten, begaben wir uns in das Obergeschoss wo das Zahn-Relikt, seiner Heiligkeit entsprechend gut aufbewahrt wird. Eingefasst ist er von einem länglichen, reich mit Edelsteinen besetzten Behältnis, das wiederum in einen größeren Behältnis steckt, dieses wiederum von einem noch größeren umfasst wird usw. Insgesamt sind es sieben Hüllen. Jedes Jahr im Juli/August findet eine elftägige Zeremonie statt bei der der Zahn (für diesen Zweck eine Nachbildung) auf einem Elefanten durch die Stadt getragen wird. Unser gesamter Besuch im Tempel wurde durch die Trommeln der Trommler in der Eingangshalle begleitet, was den Besuch eine noch erhabenerer Stimmung verlieh.

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Gute Nacht

Abendessen und Frühstück gab es vom Buffet, das war in Ordnung.